Büroleerstand in Stuttgart - Umwandlung in Komfortwohnungen

Wer mit offenen Augen durch Stuttgart geht oder fährt hat längst begriffen: Büroflächen stehen leer. Ob ganze Geschosse oder gar Gebäude, die Plakate, die darauf hinweisen werden häufiger, bunter und größer. Dabei zeichnet sich ab, dass sich der Trend fortsetzen wird.

Zum einen wurden in Stuttgart (ohne Berücksichtigung der umliegenden Gemeinden) kürzlich über 500.000 mē modernste Büroflächen neu fertiggestellt oder befinden sich im Bau, weitere 300.000 mē sind bereits zusätzlich in Planung. (Quelle: Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart "Gewerbeimmobilien in der Region Stuttgart Büroimmobilien - Aktuelle Projekte 2003) Wenn z.B. der zentrale Neubau der LBBW fertiggestellt sein wird, werden durch die Zusammenlegung der Standorte im ganzen Stadtgebiet zahlreiche Büroflächen leer. Zum anderen sinken die benötigten Büroflächen je Arbeitsplatz ständig. Denken Sie an den Einsatz von Flachbildschirmen, Umsetzungen des "Papierlosen Büros", einfache kabellose Vernetzung und andere neue Techniken. Selbst ohne Stellenabbau werden hier Flächen frei und es gibt in Stuttgart schon Beispiele, dass dadurch Teilflächen von großen Büroverwaltungsgebäuden zur firmenexternen Vermietung ausgeschrieben wurden. Die neue Technik ermöglicht es auch, dass Arbeitsplätze z.B. von Außenmitarbeitern flexibel mehrfach genutzt werden, und dadurch Bürofläche eingespart wird.

Kurz, es zeichnet sich also ab, dass künftig, übrigens auch bei dem erwartetem Anziehen der Konjunktur; weniger Büroflächen benötigt werden.

Was also ist zu tun?
Ein Beispiel: Ein leer stehendes Bürogebäude aus den 70er Jahren in der Nähe des Marienplatzes.

Als ich das Gebäude eher durch Zufall kennen lernte, mir wurde eine Etage zur Miete für mein Architekturbüro angeboten, waren Teilflächen bereits längere Zeit nicht vermietet, die Verträge der restlichen Mieter liefen aus. Spontan entwickelte ich aus dem im Gebäude verborgenen Potential eine Fülle von möglichen Maßnahmen zur Wertsteigerung und besseren Vermietbarkeit, die ich dem Besitzer vorstellte. Diese Vorschläge überzeugten so, dass sie, untermauert mit einer detaillierten Kostenschätzung, eine konkrete Sanierungs- und Umbaumaßnahme entwickelten, die auch umgesetzt wurde. Zentraler Punkt war die Umnutzung der oberen Geschosse in großzügige und attraktive Wohnungen. Balkone wurden dafür vom Flachdach abgehängt. So wurden keine Stützen notwendig, die den Wegfall von raren Parkplätzen bedeutet hätten. Bisherige  Flächen des Treppenhauses wurden den Mieteinheiten angegliedert: Die vermietbare Fläche ist größer geworden und die Wohnungen sind dadurch direkt per Aufzug und Schlüsselschaltung von den Tiefgaragen-Stellplätzen aus zugänglich. Die fällige Sanierung der Holzfenster in Verbindung mit der Verbesserung des Wärmeschutzes entsprechend der ENEV ermöglichte eine kostenneutrale Neugestaltung der Fassade. Die Fensterflügel wurden verkleinert. Die Fensterbänder wurden durch Wandscheiben unterbrochen. Die Fassade fügt sich besser in die angrenzende Bebauung ein, und zu dem ist die flexible Raumaufteilung und Nutzung (z.B. Oberschränke von Küchen) möglich.

Ergebnis:
Die Wohnflächen konnten bereits während der Bauzeit langfristig vermietet werden. Auch aufgrund der derzeitigen Wettbewerbssituation im Baugewerbe konnte der Kostenrahmen um über 10% unterschritten werden.

Ich entwickle Lösungen für Ihren speziellen Fall. Vereinbaren Sie mit mir einen unverbindlichen und für Sie kostenfreien Besichtigungstermin ihres Objekts im Raum Stuttgart.

Kontakt: Hanspeter Höhn, freier Architekt


  • Home / Kontakt
  • Philosophie
  • Projekte
  • Interessantes
  • Leistungen